logo



Am 10.2.2018 fand in Berlin die Veranstaltung 'Zeit der Verleumder' statt, die sich mit der Instrumentalisierung des Antisemitismusvorwurfs beschäftigte.
Hier ein Link zum Referat von Bejarano, Zuckermann und Becker zum Thema: Was sind 'Anti-Deutsche'?

In der ARD beschäftigte sich Anne Will mit dem Thema: "Holocaust-Gedenken - wie antisemitisch ist Deutschland?"


arte hat am 22. Juli eine kurze Reportage mit dem Titel Gaza - Ist das ein Leben? gesendet.


Diese Reportage veranlasste die deutschen "Freunde Israels" zu einem Angriff - Offener Brief an Arte - auf den Sender und die Autorin Anne Paq.
Arte hat auf diesen erneuten Angriff auf Pressefreiheit bislang vergleichsweise souverän reagiert - Pressestatement zur Kritik an der ARTE Reportage vom 22. Juli 2017 - aber die weiterlaufende Kampagne lässt vermuten, dass es dabei nicht bleiben wird.
Um arte den Rücken zu stärken, hat das Institut für Palästinakunde in Bonn diesen Brief verfasst und am Montag, der 7. Juli 2017 an arte versandt - der von siebenundsiebzig Personen (und siebzehn Organisationen) unterzeichnet wurde.


„Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“: Ein Machwerk


Bereits nach den ersten Sekunden war klar, dass hier keine „Dokumentation“ sondern ein zionistischer Propagandastreifen gesendet wurde. Ich konnte es zu Beginn nicht fassen, dass solch eine wüste und einseitige Propaganda in der ARD überhaupt gesendet würde. Dies hatte nichts, aber auch gar nichts mit Journalismus zu tun, geschweige denn mit seriösem. Die Macher dieser desinformierenden Propaganda-Doku folgten einer Agenda, zu der sie sich die passenden Statements, und zwar zum Teil von rechtsnationalistischen Zionisten eingeholt haben.

Kommentar von Ludwig Watzal im 'Semit' vom 26.6.2017

Dokumentation der Kopi-Konferenz, 9. & 10. Juni 2017, Frankfurt/Main: 50 Jahre israelische Besatzung